Aber bevor Sie zum ersten Mal in die Sauna gehen, stellen Sie sich vielleicht eine Frage, die sich häufig stellt: Wie viel Grad hat es in einer Sauna? Sind 100°C noch entspannend oder schon die Hölle? Und was ist, wenn Sie die Hitze nicht ertragen, aber dennoch die Vorteile genießen möchten?
Die Trockensauna – ein Klassiker, der bis ins Mark wärmt
Wenn Sie an „Sauna“ denken, haben Sie wahrscheinlich folgende Vorstellungen Trockensauna – auch bekannt als Finnische Sauna. Dies ist die Sauna mit der wirklich heißen Atmosphäre. Die Temperaturen in einer Trockensauna können bis zu 100°C erreichen (in manchen Fällen sogar etwas mehr), aber dank der sehr geringen Luftfeuchtigkeit wird dies vom Körper nicht als drückende Hitze empfunden.
Es ist eine Sauna, die den Kreislauf anregt, die Entgiftung fördert, jeden Muskel erwärmt und Ihnen ein angenehmes Gefühl der Reinigung gibt – sowohl körperlich als auch geistig. Sie müssen nicht lange in der Sauna sitzen. Manchmal genügen schon ein paar Minuten, um zu spüren, dass Sie hier sind und nicht in der Hektik des Alltags.
Feuchte Sauna – für diejenigen, die sanftere Hitze bevorzugen
Ein ganz anderes Erlebnis bietet die Feuchtsauna, die auch als Dampfbad bekannt ist. Sie ist weniger „feurig“ – die Temperatur in der Dampfsauna schwankt zwischen 40 und 60°C – aber die Luftfeuchtigkeit beträgt bis zu 100%. Daher ist die Luft dick, feucht und einhüllend. Wie ein feiner Nebel, der die Haut durchdringt und den Atem beruhigt.
Es ist eine großartige Wahl für Menschen, die sich mit trockener Hitze nicht wohlfühlen oder die ihr Saunaabenteuer gerade erst beginnen. Sie hat eine wohltuende Wirkung auf die Atemwege und die Haut, spendet der Haut Feuchtigkeit und unterstützt die Ausleitung von Giftstoffen.
Infrarotsauna – Wärme, die tiefer geht
Was, wenn Sie weder Hitze noch Dampf mögen, aber trotzdem von all diesen Vorteilen träumen? Hier kommt die moderne Technologie zur Hilfe – die Infrarotsauna (Infrarotsauna).
Anstatt die Luft zu erwärmen, dringen die Infrarotstrahlen direkt in den Körper ein und regen ihn zum Schwitzen an. Das Innere der Infrarotsauna hat eine Temperatur von etwa 40-60°C, aber der Körper reagiert, als wäre es viel wärmer.
Es ist eine sanfte, aber hochwirksame Form der Erholung – besonders geschätzt von Menschen mit Gelenkproblemen, Muskelverspannungen oder nach dem Training.
Vergleich der Temperaturen und Bedingungen in der Sauna
| Art der Sauna | Temperatur | Luftfeuchtigkeit | Eigenschaften |
| Trockene Sauna | 80-100 °C | Niedrig (ca. 5-15%) | Intensiv, entschlackend, durchblutungsfördernd |
| Nass-Sauna | 40-60 °C | Sehr hoch (bis zu 100%) | Sanft, feuchtigkeitsspendend, entspannend |
| Infrarot-Sauna | 40-60 °C | Niedrig | Infrarot-Strahlen, ideal bei Muskelverspannungen |
Warum eine Sauna benutzen?
Ob Sie sich für eine Trockensauna, eine Feuchtsauna oder eine Infrarotsauna entscheiden – regelmäßige Saunagänge haben viele Vorteile:
- unterstützt die Immunität und die Entgiftung des Körpers
- verbessert die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Zellen
- hilft, die Muskeln zu entspannen und den Körper nach dem Training zu regenerieren
- fördert Entspannung, Stressabbau und verbesserte Stimmung
- wirkt sich positiv auf das Erscheinungsbild der Haut und die Schlafqualität aus
Die Sauna ist nicht nur eine Gesundheitspraxis, sondern auch eine Möglichkeit, sich um sich selbst zu kümmern – ohne Druck, in einem Rhythmus, den Sie selbst bestimmen.
Wir schreiben hier mehr über die Vorteile von Saunas: Was die Sauna bringt, oder die Vorteile und Nutzen von Saunen
Kontraindikationen – wann sollte man die Sauna nicht benutzen?
Obwohl Saunabesuche viele Vorteile haben, gibt es Situationen, in denen Sie davon absehen sollten oder vor dem Besuch Ihren Arzt konsultieren sollten:
- Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufinsuffizienz
- Bluthochdruck (unkontrolliert)
- Schwangerschaft (insbesondere das erste Trimester)
- Infektion, Fieber, Erkältung
- Krebs (während der Behandlung)
- Epilepsie
- fortgeschrittener Diabetes
- Hautkrankheiten, Entzündungen oder offene Wunden
- Nieren- oder Leberversagen
- Anfälligkeit für Ohnmachtsanfälle oder Hitzeunverträglichkeit
Im Zweifelsfall sollten Sie vor einem Saunabesuch immer Ihren Arzt konsultieren, insbesondere bei chronischen Krankheiten.
Welche Temperatur in der Sauna ist die richtige für Sie?
Wie viele Grad hat eine Sauna? Wie Sie sehen können – es kommt darauf an. Eine Trockensauna erwärmt Sie auf bis zu 100°C, eine Feuchtsauna hüllt Sie bei 50°C in Dampf und eine Infrarotsauna wirkt bei nur 40°C in die Tiefe. Jede Art von Sauna hat ihre eigenen Vorteile und ist auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Körpers abgestimmt.
Das Wichtigste ist, dass Sie auf Ihren Körper hören und das wählen, was Sie glücklich macht. Es geht nicht um Temperaturrekorde oder die Dauer des Aufenthalts – es geht darum, sich wohl zu fühlen, zu regenerieren und einen Moment nur für sich selbst zu haben.
Wenn Sie zum ersten Mal in die Sauna gehen, empfehlen wir Ihnen, unseren Leitfaden zu lesen: Erster Saunabesuch – Wie bereite ich mich vor?